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 One Roof
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One RoofLuzern, 2020–2026

Aus drei wird eins

Exper­tisen
Orte der Arbeit

One Roof

Für ein globales Pharma­unternehmen gestalteten wir schon 2022 die neuen Büros im Zürcher ‚Circle‘. Für die gleiche Firma durften wir nun mit ‚One Roof‘ auch den neuen Schweizer Haupt­sitz in Luzern gestalten, der Mit­arbeitende aus drei Luzerner Stand­orten unter einem Dach zusammen­bringt. Die Lage direkt am Bahnhof sorgt für eine sehr gute Erreich­bar­keit und schafft die Grund­lage für mehr Aus­tausch, Ver­netzung und Gemeinschaft.

Rund um ein zentrales Atrium ent­faltet sich auf sechs Geschossen eine viel­fältige Arbeits­welt mit Angeboten für konzentriertes Arbeiten, Zusammen­arbeit, Service und Erholung. Das ‚One Roof‘ bringt nicht nur Menschen räum­lich zusammen, sondern stärkt auch die Identifi­kation mit dem Unter­nehmen und die Unternehmenskultur.

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Eins für alle

Das Atrium ist das Herz des Hauptsitzes. Es verbindet die Geschosse nicht nur räumlich, sondern auch atmosphärisch. Als vertikale Mitte ist es ein Ort der Begegnung und ein sichtbares Zeichen für Transparenz im Unternehmen. Prägend sind die Lichtlinien, die rund um die Atriumverkleidung geführt werden und der vor- und zurückspringenden Kontur der Balkone folgen. Sie zeichnen das Volumen nach, verstärken die räumliche Tiefe und geben dem zentralen Luftraum eine klare, beinahe tektonische Lesbarkeit. 

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Die in unter­schiedlichen Farb­tönen aus­geführten Unter­seiten der Raster­decken unter­streichen die vertikale Schich­tung. Die RGB-gesteuerten LED-Leuchten erlauben es außer­dem, das Atrium in unter­schiedliche Farb­stimmungen zu ver­setzen. So kann es etwa im Rahmen von Awareness-Tagen wie den Pink Ribbon Days in Rosa erstrah­len oder im Tages­verlauf die Farben der Sonne wider­spiegeln – von Gelb am Morgen bis Blau am Abend. So entsteht eine leben­dige Atmo­sphäre, die Identifi­kation fördert und gemein­same Momente sicht­bar macht.

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Verglaste Arbeits­bereiche sorgen für Offen­heit und Transpa­renz, während trans­luzente Folierungen den not­wendigen Sicht­schutz gewähr­leisten. Das Zusammen­spiel aus Tages­licht, Licht­inszenierung und offenen Blick­beziehungen schafft eine inspirie­rende Umgebung, die Kommuni­kation fördert, ohne die Konzen­tration zu beein­trächtigen.

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Für alle, für uns

Bereits im Erd­geschoss öffnet sich das Gebäude nach außen. Ein Coffee-Bike und informelle Besprechungs­zonen vor der Zugangs­kontrolle schaffen einen ein­ladenden Treff­punkt für Mit­arbeitende und Gäste. Die Öffent­lichkeit bleibt nicht aus­geschlossen, Gäste sind will­kommen, das Unter­nehmen zeigt sich hier trans­parent und zugewandt.

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Unser neuer Haupt­sitz in der Schweiz ist ein eindrucks­volles Beispiel dafür, wie Architektur Menschen zusammen­bringen kann. Das Gebäude fördert die Zusammen­arbeit, stärkt das Gemeinschafts­gefühl und schafft ein inspirierendes Um­feld, in dem Innovation und zwischen­menschliche Beziehungen mitein­ander einhergehen.
Antonio L., Head of Communications Switzerland
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Ein umfassendes Service­angebot im ersten Ober­geschoss deckt die Bedürfnisse des Arbeits­alltags ab. Ein IT-Help­desk, ein Betriebs­restaurant und eine Coffee-Barista-Bar erleichtern die täg­lichen Abläufe und schaffen Orte für spontane Begegnungen.

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Ergänzt wird dieses Angebot durch eine zentrale Town­hall mit angrenzenden Besprechungs­räumen. Sie dient als zentraler Treff­punkt und Kommuni­kations­ort für Veranstaltungen und den unter­nehmensweiten Austausch.

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Für alles, für dich

Die vier Office-Etagen bieten eine klare Struktur und gleich­zeitig ein hohes Maß an Wahl­freiheit. Unter­schied­liche Arbeits­settings – von Work­benches über Community-Tables bis hin zu Besprechungs­räumen – unter­stützen die viel­fältigen Anforde­rungen moderner Wissens­arbeit.

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Ein durch­gängiges Gestaltungs- und Technik­konzept sorgt für angenehme akustische und klimatische Bedingungen. Heiz-Kühl-Elemente mit akustisch wirk­samer Perforation und integrierter Beleuch­tung strukturieren die Decken­flächen und sorgen auf den Etagen für eine ruhige, präzise Atmo­sphäre. Die Arbeits­platz­möbel folgen weitest­gehend dem durch die Decken vor­gegebenen Raster, sodass sich über die Flächen ein ruhiger Rhythmus entwickelt. Funktions­bereiche wie Schließ­fächer oder Drucker sind an den Erschließungs­kernen konzentriert, sodass sich auf den Arbeits­flächen ein auf­geräumter Ein­druck bietet.

Rund um das Atrium ent­stehen auf jeder Ebene soziale Treff­punkte mit Tee­küchen, Coffee-Points und unter­schiedlichen Sitz­land­schaften. Hier können Mit­arbeitende informell zusammen­kommen, Ideen aus­tauschen oder bewusst eine Pause einlegen.

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Das ‚OneRoof‘ folgt dem Prinzip des Desk­sharings. Anstelle eines festen Arbeits­platzes steht eine breite Aus­wahl unter­schied­licher Arbeits­orte zur Ver­fügung. Raum-in-Raum-Systeme sowie buch­bare „Offices for a Day” ermög­lichen sowohl konzen­triertes Arbeiten als auch spontane Zusammen­arbeit. Die Arbeits­umgebung passt sich somit flexibel an Aufgaben und indivi­duelle Bedürf­nisse an.

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Arbeitest du noch oder …?

Im obersten Geschoss liegt der Fokus auf Inspiration und Wohl­befinden. Durch Lounges, Work­shop-Flächen, eine Biblio­thek und eine Gaming-Area ent­stehen Räume für kreative Impulse und infor­mellen Austausch.

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Für das mentale und körper­liche Wohl­befinden stehen außer­dem Ruhe­ecken, ein Fitness­studio und ein Still­zimmer für Mütter zur Ver­fügung. Die gesamte Etage ist offen gestaltet und die meisten Bereiche sind lediglich durch Vor­hänge oder üppige Pflanzen­inseln vonein­ander getrennt.

Das luftige Natur­thema setzt sich auf der Dach­terrasse fort. Ein Drittel davon kann von den Mit­arbeitenden genutzt werden. Von hier aus bietet sich ein groß­artiger Blick auf die Stadt und die sie umgebende herr­liche Land­schaft inklu­sive des über 2000 Meter hohen Haus­bergs Pilatus. Die ent­spannte Atmo­sphäre auf der Etage unter­stützt Regene­ration und Kreati­vität und eröffnet neue Perspektiven.

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Von früher, für später

Von früher für später: Nach­haltig­keit war ein zentraler Leit­gedanke des Projekts. Zurzeit ist die LEED-Platinium-Zertifi­zierung in der Evaluation. Dieser Anspruch setzt sich in der Innen­architektur fort. Rund 60 Prozent der Möbel wurden aus den bis­herigen Stand­orten über­nommen und in das neue Konzept integriert. So konnten Ressourcen geschont und gleich­zeitig vertraute Elemente in die neue Arbeits­umgebung über­führt werden. Um die gestalte­rische Gesamt­wirkung der Räume nicht zu stören, wurden alle vor­handenen Objekte sorg­fältig bewertet, klassifi­ziert und anschließend den neuen Raum­situationen zugeordnet.

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Auch die Material­wahl und die Begrünung unter­stützen einen nach­haltigen Betrieb und tragen zu einem ange­nehmen Raum­klima bei. Darüber hinaus ist das Head­quarter für zukünf­tiges Wachs­tum ausgelegt: Im zweiten und dritten Ober­geschoss sind dafür Reserve­flächen vor­gesehen. Diese sind hinter Trocken­bau­wänden ver­borgen, nicht aus­gebaut, aber bei Bedarf mit wenig Auf­wand zu erschließen.

Das ‚One Roof‘ vereint somit Nach­haltig­keit, Flexibi­lität und Nutzer­orientierung in einem ganz­heitlichen Konzept. So ist ein identitäts­stiftender Arbeits­ort ent­standen, der die Zusammen­arbeit fördert, indivi­duelle Bedürf­nisse unter­stützt und auf zukünf­tige Entwicklungen des Unter­nehmens vor­bereitet ist.

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GrundrissePläne
 Erdgeschoss – Empfang
 1. OG — Townhall. Restaurant. Meeting
 2. OG — Büroetage
 3. OG — Büroetage
 4. OG — Büroetage
 5. OG — Büroetage
 6. OG — Terrasse. Workshop. Wellness. Lounge

Zahlen & Fakten

Status
Realisiert (2026)
Foto­grafie
Philip Kottlorz
Exper­tisen
Orte der Arbeit
Team
  • Alessandro Belometti
  • Juan Manuel de Ayarra del Olmo
  • Manu Dhanked
  • Valérie Engelhardt
  • Christelle Foulon
  • Roger Gasperlin
  • Katja Heinemann
  • Sophie Hillebrand
  • Tabea Jörger
  • Christian Kirschenmann
  • Tim Lessmann
  • Golsa Mohammadi Moghanaki
  • Anna Paasche
  • Mario Rodriguez
  • Dominik Schäfer
  • Jana Stumpe

Aus­zeich­nungen & Ver­öffent­lich­ungen

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