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Pecan Development GmbH Dockyard Lobbys
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Dockyard LobbysBerlin, 2025

Heimathafen

Dockyard Lobbys

Als Schnitt­stelle zwischen Außen­welt und Innenleben sind Lobbys weit mehr als bloße Durchgangs­zonen: Sie sind begeh­bare Visiten­karten! Hier verdichten sich Haltung, Identität und Anspruch einer Immobilie zu einem räum­lichen Aus­druck der Unternehmens­philosophie. Um die facetten­reiche Geschichte des Dock­yard erfahr­bar zu machen, greifen die beiden Lobbys des Gebäudes die besondere Lage am Berliner Ost­hafen ebenso auf wie die Marken­werte des Projekts. Entstanden sind Räume, die dem Wandel der Arbeits­welt mit maximaler Flexibilität gerecht werden und zugleich Begegnung und Austausch fördern.

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Gebaut auf drei Säulen: Lage, Objekt und Community

Unmittelbar am Spree­ufer gelegen, zählt das Dockyard zu den nachhaltigsten Büro­gebäuden Deutsch­lands: Die Architekt:innen von TCHOBAN VOSS entwickelten einen sieben­geschossigen Holz-Hybrid-Komplex mit innovativem Energie­konzept und einem der größten Eis­speicher Europas. Auf rund 32.000 Quadrat­metern verbindet das Ensemble zeit­gemäße Arbeits­welten mit Gastronomie- und Retail­angeboten. Die Lobbys knüpfen dabei sowohl an der Historie des ehemaligen Industrie­hafens als auch an den Werten des Projekt­entwicklers Pecan Development an. Das Ergebnis: orts­bezogene, nach­haltige Räume, die Orientierung bieten und soziale Interaktion gezielt unterstützen.

Pecan Development GmbH Dockyard Lobbys  Gebaut auf drei Säulen: Lage, Objekt und Community
Pecan Development GmbH Dockyard Lobbys  Companionship: Ort der Begegnung

Companionship: Ort der Begegnung

Im Dockyard gehen die Lobbys weit über klassische Empfangs­bereiche hinaus: Sie begleiten das Ankommen, erleichtern die Orientierung und gestalten den Über­gang in die Arbeits­welt – vor allem aber sind sie inspirierende Räume mit hoher Aufenthalts­qualität. Holz­verkleidete Stützen, eine präzise Raster­decke und vertikale Raum­filter übersetzen dabei die Fassaden­struktur ins Innere und zonieren die offenen Flächen. Unter­schiedliche Meeting- und Aufenthalts­bereiche – von der Lounge bis zum Community Table – ermöglichen so spontane Kommunikation ebenso wie informelle Arbeits­settings. Und während Bauteil A um ein separates Restaurant ergänzt wird, bieten sich in Bauteil B direkte Zugänge zu Fahrradstell­plätzen, Fitness­studio und Conference Center. Bei Veranstaltungen lässt sich die Lobby dort zudem flexibel als Break-out-Area oder für informellen Austausch nutzen.

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Neighborship: Inspirierte Hafen­atmosphäre

Prägendes Element beider Lobbys ist ein zwei­geschossiger Luft­raum, der durch die raum­greifende Installation „Die Luft muss man sich weg­denken, 2025“ des Berliner Künstlers Julius von Bismarck inszeniert wird. Die schein­bar schwebende Struktur aus gebogenem Draht erinnert an eine monumentale Welle und verviel­facht sich in der verspiegelten Decke. Hinter den Empfangs­tresen ergänzt das Werk „Obsession Series, 2025“ des koreanischen Designers und Künstlers Kwangho Lee die Szenerie: Verwobene Nylon­seile greifen die Materialität des Ortes und die Geschichte des Hafens auf. Durch die Integration beider Installationen entstehen so identitäts­stiftende Räume mit großem Wieder­erkennungs­wert, die das Dockyard als kreativen und zukunfts­orientierten Stand­ort positionieren.

Pecan Development GmbH Dockyard Lobbys  Neighborship: Inspirierte Hafenatmosphäre
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Die Luft muss man sich wegdenken, Julius von Bismarck
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Obsession Series, Kwangho Lee

Flagship: Erleb­bare Nachhaltigkeit

Auch das Interior-Konzept inter­pretiert die Hafen­typologie neu: Die Sitz­land­schaften der Lounge erinnern an abstrahierte, gestapelte Fracht­säcke, Pendel­leuchten zitieren an Kränen hängende Lasten und das Rezeptions­möbel wird, ähnlich wie Transport­kisten, durch sicht­bare Gurte zusammen­gehalten. So wird nicht nur die Vergangen­heit des Ortes lebendig gehalten, sondern zugleich das nach­haltige Gesamt­konzept des Gebäudes unter­strichen: Sämt­liche Elemente sind reversibel konzipiert, modular auf­gebaut und flexibel rekonfigurierbar. 

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Damit reagieren sie auf die Dynamik moderner Arbeits­welten und bleiben lang­fristig anpassungs­fähig. Dieses Spannungs­feld zwischen Modularität, Beweg­lichkeit, Repräsen­tation und Nachhaltig­keit wird durch die präzise Auswahl hoch­wertiger Materialien zusätz­lich verstärkt: Holz trifft auf sand­gestrahlten Kalk­stein, Sicht­beton auf Teppich­flächen und Natur­stein auf unterschied­liche Terrazzo-Ober­flächen. Vertikale Raum­filter verbessern zusätzlich die Akustik und strukturieren die Offen­heit der Flächen. Schichtungen, Raster, Linien und Kontraste prägen dement­sprechend die räum­liche Atmosphäre.

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Zwischen Gebäude und Statement

Zwischen Ankommen und Weiter­bewegen, zwischen Information, Kommunikation und Kollaboration sind so zwei Räume entstanden, die in einer agilen Arbeits­kultur Orien­tierung bieten und zugleich wandel­bar bleiben. Sie über­setzen Haltung in Architektur und machen die Positionierung des Dockyard unmittel­bar erleb­bar. Ergänzt wird das Konzept durch ein eigens entwickeltes Leitsystem sowie eine Marketing-Suite im fünften Ober­geschoss, mit der die Gesamt­inszenierung des Dockyard als Marke vervoll­ständigt wird.

Pecan Development GmbH Dockyard Lobbys  Zwischen Gebäude und Statement

Zahlen & Fakten

Kunde
Pecan Development GmbH
Status
Realisiert (2025)
Foto­grafie
Philip Kottlorz
Team
  • Nadine Batz
  • Sabine Braun
  • Manu Dhanked
  • Roger Gasperlin
  • Eda Ilboga
  • Tim Lessmann
  • Erkin Sagir
  • Jana Stumpe
Partner
  • Julius von Bismarck, Art installation
  • Kwangho Lee, Art installation
  • TCHOBAN VOSS Architekten, Architektur

Aus­zeich­nungen & Ver­öffent­lich­ungen

Aus­zeich­nungen
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